Factoring
Forderungen schneller in Liquidität verwandeln.
Factoring verkauft offene Forderungen an einen Factor. Es kann Zahlungseingänge vorziehen, das Debitorenmanagement entlasten und je nach Modell das Ausfallrisiko übertragen.
Thema besprechenLiquiditätnach Rechnungsstellung
Risikomodellabhängig übertragbar
KostenGebühr plus Finanzierung
01Wann Factoring passen kann
Regelmäßige Forderungen an gewerbliche Kunden und nachvollziehbare Leistungsnachweise sind eine gute Ausgangslage. Lange Zahlungsziele oder schnelles Wachstum können den Nutzen erhöhen.
- Wiederkehrende B2B-Forderungen
- Breit gestreuter Debitorenbestand
- Klare, einredefreie Leistung
- Ausreichendes Rechnungsvolumen
02Modelle unterscheiden
Beim echten Factoring übernimmt der Factor grundsätzlich das Ausfallrisiko. Beim unechten Factoring bleibt es beim Unternehmen. Offen oder still beschreibt, ob Kunden über die Abtretung informiert werden.
- Full-Service: Finanzierung, Risiko und Debitorenmanagement
- Inhouse: Debitorenmanagement bleibt im Unternehmen
- Offen: Abtretung wird gegenüber Kunden angezeigt
- Still: Abtretung bleibt für Kunden im Hintergrund
03Kosten vollständig rechnen
Neben der Factoringgebühr fallen regelmäßig Finanzierungskosten an. Hinzu kommen mögliche Prüf-, Mindest- oder Sondergebühren. Relevant ist die Wirkung auf Liquidität, Forderungsausfälle und internen Aufwand.
04Vertrag und Prozesse prüfen
Ankaufslimite, Ausschlüsse, Laufzeit, Kündigung und Rückbelastungen beeinflussen den tatsächlichen Nutzen. Buchhaltung und Kundenkommunikation müssen zum gewählten Modell passen.
Nächster Schritt
Vorhaben kurz einordnen lassen.
Eine E-Mail mit Anlass, gewünschtem Zeitpunkt und vorhandenen Unterlagen genügt für den Start.
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